Mirko Schultze: Reanimation muss künftig in der Schule gelehrt werden – Unterstützung für DRK-Forderung
Das Deutsche Rote Kreuz und das Jugendrotkreuz wollen das Thema Wiederbelebung ab der 7. Klasse zum Pflichtstoff im Schulunterricht machen. Auch praktische Inhalte zur Laienreanimation sollen Teil des Lehrplans werden. Dazu erklärt Mirko Schultze, Sprecher der Linksfraktion für Feuerwehr und Katastrophenschutz:
„Wir alle sollten jederzeit dazu in der Lage sein, einen anderen Menschen praktisch am Leben zu erhalten. Die Schule ist ein guter Ort, um das von Beginn an einzuüben. Wir unterstützen deshalb die Forderung der Lebensretter vom DRK und freuen uns, dass eine so starke und authentische Stimme unsere Forderung voranbringt, praktische Lebensrettung zum Teil des Lehrplans zu machen. Kultusminister Piwarz muss reagieren und ab dem Schuljahr 2022/2023 den regelmäßigen Unterrichtsinhalt Erste Hilfe, vorbeugende Gefahrenabwehr und Selbstschutz einführen – angepasst an die jeweilige Klassenstufe.
Verbunden mit praktischen Übungen und Ganztagsangeboten könnten künftig Generationen von Bevölkerungsschützerinnen und Bevölkerungsschützern Sachsens Schulen verlassen. Vielleicht erleichtern praktische Angebote und Kooperation sogar die Nachwuchssuche der Hilfsorganisationen.“
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