Luise Neuhaus-Wartenberg zum Kinderreport: Das Plädoyer für mehr Bildungspersonal und einheitliche Standards ist ein Arbeitsauftrag!
Laut dem Kinderreport 2026 des Deutschen Kinderhilfswerks fordern beinahe alle Befragten mehr Personal in Schulen und Kitas sowie bundesweit einheitliche Lernstandards. Eltern sowie Kinder plädieren mit großen Mehrheiten außerdem für Kostenfreiheit im Bildungssystem. Dazu sagt die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Luise Neuhaus-Wartenberg:
„Diese Ergebnisse sind ein Arbeitsauftrag für die Regierungen in Bund und Ländern. Bildung muss in Deutschland gerechter werden, damit jedes Kind alles erreichen kann – unabhängig davon, wo es geboren wurde, wo es lebt oder wie zahlungskräftig seine Eltern sind. Deshalb unterstützen wir das Plädoyer, Standards und Regeln anzugleichen. Längeres gemeinsames Lernen an der Gemeinschaftsschule ist der Königsweg hin zur Chancengleichheit. Sachsen muss die Voraussetzungen dafür verbessern! Ein Schulsystem mit sechzehn voneinander getrennten Teilen ist ebenso ein Relikt wie die Trennung der Kinder nach der vierten Klasse.
Es sollte selbstverständlich sein, in Zeiten sinkender Kinderzahlen weder in den Kitas noch in den Schulen unverantwortlich viel Personal abzubauen. Wir müssen vielmehr die Chance nutzen, um die individuelle Betreuung zu verbessern. Und wir halten auch in Zeiten großen Geldmangels in den öffentlichen Kassen an der Forderung fest, dass Bildung grundsätzlich kostenfrei sein muss, damit kein junger Mensch abgehängt wird. Kitas, Schulen und Hochschulen gehören auf der Prioritätenliste weit nach oben!“
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