Volkswagen sind Dividenden immer noch wichtiger als Jobs - politischen Druck verstärken!
Mit einem Antrag im Landtag hat die Linksfraktion gefordert: „Volkswagen darf die ostdeutschen Standorte nicht im Stich lassen: Sachsen muss weiterhin politischen Druck aufbauen - Staatsregierung in die Pflicht nehmen!“ An den Standorten von Volkswagen und den zahlreichen Zulieferbetrieben in ganz Sachsen hängen zehntausende Existenzen. Um diese Arbeitsplätze geht es uns – nicht um die Renditeerwartungen einiger Großaktionäre.
Volkswagen fuhr trotz aller Klagen über „schwierige Märkte“ Milliardengewinne ein. Der Konzern hat in den vergangenen Jahren Dividenden im Bereich von 9 Euro je Aktie und darüber hinaus ausgeschüttet und für 2024 eine Dividende von 6,30 beziehungsweise 6,36 Euro je Aktie beschlossen - bei einer Ausschüttungsquote von rund 30 Prozent des Konzernergebnisses. 2023 lag die Dividende wegen Sondereffekten sogar bei mehr als 27 Euro je Aktie. So fließen Milliardenbeträge Jahr für Jahr an die Anteilseigner.
Geld ist im System Volkswagen reichlich vorhanden - es ist möglich und dringlich, die ostdeutschen Standorte zu sichern. Während in Wolfsburg Sonderschichten gefahren werden, werden in Sachsen Jobs abgebaut. Jobsicherung ist wichtiger als die jährliche ,Gewinnlieferung‘ an den Kapitalmarkt. Zwar gibt es jetzt eine Vereinbarung dazu, wie die TU Dresden und VW die Gläserne Manufaktur in den nächsten Jahren gemeinsam nutzen wollen. Doch das sichert weder allen Beschäftigten den Job noch schafft es eine Perspektive für die E-Auto-Fabrik in Zwickau oder das Motorenwerk in Chemnitz.
VW darf die ostdeutschen Standorte nicht im Stich lassen. Der Freistaat muss an der Seite der Beschäftigten stehen - nicht am Spielfeldrand. Die Staatsregierung muss mit dem Bund, mit dem Land Niedersachsen und den anderen betroffenen Ländern jede Schließung von VW-Standorten und Zulieferbetrieben verhindern. Sie muss auf verbindliche Zusagen für Produktionsvolumina, Beschäftigung und langfristige Investitionen bestehen. Zweitens verlangen wir ein Beschäftigungssicherungskonzept für alle VW-Standorte, das mit den Beschäftigtenvertretungen ausgehandelt und vom Freistaat unterstützt wird. Drittens fordern wir Qualifizierung: Die Umstellung auf E-Mobilität, neue Antriebstechnologien und digitale Produktionsprozesse erfordert Umschulungen, Fort- und Weiterbildungen. Diese Gemeinschaftsaufgabe von Unternehmen, Staat und Beschäftigten darf nicht nur aus Steuergeld bezahlt werden. Auch VW muss Geld bereitstellen.
Wenn wir Autoland bleiben wollen, müssen die Rahmenbedingungen für die Elektromobilität besser werden. Dazu gehören bezahlbare E-Auto-Modelle für breite Bevölkerungsschichten, eine dichte und zuverlässige Ladeinfrastruktur und deutlich niedrigere Strompreise an den Ladesäulen.
Volkswagen will mehr Geld an Aktionäre zahlen als Arbeitsplätze sichern.
Die Linksfraktion fordert mehr politischen Druck für Sachsen.
Zehntausende Menschen in Sachsen arbeiten bei Volkswagen und Zulieferern.
Diese Arbeitsplätze sind wichtig für viele Familien.
Volkswagen zahlt hohe Dividenden
Volkswagen macht viel Gewinn trotz schwieriger Märkte.
Der Konzern zahlt hohe Dividenden an Aktionäre.
2023 war die Dividende besonders hoch wegen Sonderzahlungen.
Jedes Jahr fließt viel Geld an die Anteilseigner.
Jobs in Sachsen sind gefährdet
In Wolfsburg gibt es mehr Arbeit und Sonderschichten.
In Sachsen werden Arbeitsplätze abgebaut.
Die Jobsicherung ist wichtiger als hohe Gewinne für Aktionäre.
Die Vereinbarung mit der TU Dresden hilft nicht allen Beschäftigten.
Die Zukunft der Fabriken in Zwickau und Chemnitz ist unklar.
Forderungen an die Politik
Volkswagen darf die Standorte in Ostdeutschland nicht aufgeben.
Der Freistaat Sachsen soll die Beschäftigten unterstützen.
Die Staatsregierung soll Schließungen verhindern.
Sie soll feste Zusagen für Produktion und Jobs verlangen.
Ein Konzept zur Jobsicherung soll mit den Beschäftigten gemacht werden.
Die Politik fordert auch Qualifizierung für neue Technik.
Die Umstellung auf E-Autos braucht neue Schulungen.
Unternehmen, Staat und Beschäftigte sollen zusammenarbeiten.
Volkswagen soll Geld für Weiterbildung geben.
Bessere Bedingungen für Elektromobilität
Deutschland soll ein Land mit vielen Autos bleiben.
E-Autos sollen für alle Menschen bezahlbar sein.
Es braucht mehr Ladestationen für E-Autos.
Der Strom an den Ladestationen soll günstiger sein.
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