Tarifstreit am DRK-Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein: Auch im härtesten Arbeitskampf gelten Grundregeln!
Am DRK-Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein eskaliert der seit langem festgefahrene Tarifstreit immer weiter. Laut der Gewerkschaft Verdi werden Beschäftigte, die dort gestreikt haben, erheblich unter Druck gesetzt - das reiche bis in die Leitung der DRK-Kita am Krankenhaus. Die Belegschaft ist gespalten und verunsichert.
Auch im härtesten Arbeitskampf gelten Grundregeln: Beschäftigte haben Streikrecht, sie dürfen keine Konsequenzen befürchten müssen - weder arbeitsrechtlich noch menschlich. Solcher Druck würde auch den Grundsätzen des Deutschen Roten Kreuzes widersprechen. Gewerkschaftlich organisierte Beschäftigte sind keine Abtrünnigen und auch nicht bestrebt, ihrem Unternehmen zu schaden. Schließlich hängt es auch von dessen Erfolg ab, ob sie ihre Jobs behalten und wie sie arbeiten können. Gute Arbeitsbedingungen müssen in der Regel erstritten werden. Deshalb gilt seit vielen Jahrzehnten das Streikrecht. Gewerkschaftliches Engagement ist Ausdruck starker Verbundenheit mit dem Unternehmen!
Wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen Angst davor haben müssen, ihre Grundrechte wahrzunehmen, beeinträchtigt das unmittelbar ihre Arbeitsfähigkeit. Eine verunsicherte Belegschaft ist eine Gefahr für die Versorgungssicherheit - gerade in einem Krankenhaus, das für viele Menschen im Chemnitzer Westen eine zentrale Anlaufstelle ist. Gute Gesundheitsversorgung braucht stabile Teams, transparente Entscheidungen und Respekt vor allen Menschen, die für die Patientinnen und Patienten tätig sind. Wenn Druck, Versetzungen und Angst den Arbeitsalltag prägen, leidet die Versorgungskette von der Notaufnahme bis zur Pflege auf den Stationen. Es gibt Berichte darüber, dass Beschäftigte gekündigt haben. Umso berechtigter ist die Forderung von Verdi, ungerechtfertigte Sanktionen wie die Streichung von Weiterbildungen oder das Abberufen von Leitungsposten zurückzunehmen.
Was sagt eigentlich das Kuratorium des DRK Sachsen zu den Vorgängen? Es soll schließlich über die Einhaltung der DRK-Grundsätze wachen, und ihm gehören auch Abgeordnete an.
Tarifstreit am Krankenhaus
Am DRK-Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein gibt es Streit.
Die Beschäftigten streiken.
Die Gewerkschaft Verdi sagt, die Beschäftigten haben Angst.
Sie bekommen Druck von der Leitung der DRK-Kita.
Die Belegschaft ist gespalten und verunsichert.
Grundregeln im Arbeitskampf
Beschäftigte haben das Recht zu streiken.
Sie dürfen keine Angst vor Folgen haben.
Das gilt auch für die Arbeit und den Umgang.
Druck gegen Streikende widerspricht den Regeln vom Roten Kreuz.
Gewerkschaftliche Beschäftigte wollen dem Unternehmen nicht schaden.
Gute Arbeitsbedingungen müssen erkämpft werden.
Das Streikrecht gibt es seit vielen Jahren.
Gewerkschaftliches Engagement zeigt die Verbundenheit mit dem Unternehmen.
Gefahr für die Versorgung
Angst bei Beschäftigten schwächt die Arbeit.
Das ist schlecht für die Patienten.
Ein Krankenhaus braucht ein gutes Team.
Druck und Angst schaden der Pflege und der Notaufnahme.
Es gibt Berichte über Kündigungen.
Die Gewerkschaft fordert, ungerechte Strafen zu stoppen.
Zum Beispiel Streichung von Weiterbildungen oder Leitungsposten.
Aufsicht durch das Kuratorium
Das Kuratorium vom DRK Sachsen soll auf die Regeln achten.
Dort sind auch Abgeordnete dabei.
Es soll prüfen, ob die DRK-Grundsätze eingehalten werden.
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