Sachsen verweigert Kurswechsel bei Corona-Rückforderungen - Kultur- und Kreativwirtschaft besonders betroffen

Die Rückforderungen der Corona-Soforthilfen entwickeln sich für Viele in der Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen zu einer existenziellen Belastung. Gleichzeitig fehlt der Staatsregierung eine belastbare Datengrundlage über das Ausmaß der Folgen.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft wird von den Corona-Rückforderungen hart getroffen. Gleichzeitig räumt die Staatsregierung auf eine Kleine Anfrage zum Thema ein, dass sie die Auswirkungen nicht genau beziffern kann und auch keine belastbaren Erkenntnisse zu den sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Rückforderungen hat. Zugleich ist eine Evaluierung der bisherigen Praxis nicht vorgesehen.
Die Landesregierung will an der bisherigen Linie festhalten und - anders als Baden-Württemberg, wo der Landtag im Februar Rückzahlungen erlassen hat - keine Konsequenzen aus der Kritik und der Rechtsprechung ziehen.
Andere Länder reagieren, Sachsen blockt ab. Es ist unverständlich, dass der Freistaat die Kultur- und Kreativwirtschaft während der Krise stützte, sie nun mit intransparenten Verfahren und existenzgefährdenden Rückforderungen alleinlässt.
Kritisch ist aus Sicht der Linksfraktion zudem, dass erhebliche öffentliche Mittel in die Abwicklung der Rückforderungen fließen, während die Kosten pro Vorgang nicht beziffert werden können.
Die Linksfraktion fordert transparente und nachvollziehbare Verfahren, eine belastbare Erhebung der sozialen Folgen in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Dazu gehört eine erneute Prüfung der Rückforderungspraxis in sensiblen Bereichen wie Clubs, Spielstätten und bei Solo-Selbstständigen.
Der Kulturbereich ist kein Randthema, sondern Teil der kulturellen Infra- und Wirtschaftsstruktur. Wer diesen erhalten will, muss jetzt für faire und nachvollziehbare Lösungen sorgen.

Corona-Rückforderungen in Sachsen

Sachsen fordert Corona-Geld zurück.
Das trifft die Kultur- und Kreativwirtschaft hart.
Viele haben große Probleme dadurch.
Fehlende Daten und Folgen

Die Regierung weiß nicht genau, wie schlimm die Folgen sind.
Sie hat keine guten Zahlen dazu.
Eine Prüfung der Rückforderungen gibt es nicht.
Sachsen bleibt hart

Sachsen ändert seine Regeln nicht.
Andere Länder helfen den Betroffenen.
Sachsen lässt die Kultur- und Kreativwirtschaft allein.
Kritik der Linksfraktion

Die Linksfraktion kritisiert die hohen Kosten der Rückforderungen.
Die Kosten sind nicht klar.
Sie fordert klare und faire Regeln.
Forderungen für die Zukunft

Die Linksfraktion will mehr Daten über die Folgen.
Sie will die Rückforderungen prüfen.
Besonders wichtig sind Clubs, Spielstätten und Solo-Selbstständige.
Bedeutung der Kultur

Kultur ist wichtig für die Gesellschaft und Wirtschaft.
Sie ist kein Randthema.
Man muss jetzt faire Lösungen finden.

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