Linke Forderungen zum Bundes-Sondervermögen erfüllt – Geld kommt in erster Linie den Krankenhäusern zugute
Der Landtag beschließt heute einen fraktionsübergreifenden Antrag von CDU, SPD, Grünen und Linken. Er gibt der Staatsregierung vor, wie das Investitionsgeld aus dem Bundes-Sondervermögen in Sachsen verwendet werden soll. Der Freistaat erhält bis 2036 knapp fünf Milliarden Euro, die in den „Sachsenfonds“ fließen. 2025 sind es 254 Millionen Euro.
Das Geld aus dem Sondervermögen muss schnellstens investiert werden. Wir hatten ein unbürokratisches und transparentes Verfahren gefordert, ebenso größtmögliche Eigenverantwortung für die Länder. Die Staatsregierung sollte dafür eintreten, dass auch Hochschulmedizin, Sport und Kultur, Wohnraumförderung und öffentlicher Personennahverkehr gefördert werden dürfen. Außerdem sollte es den Ländern erlaubt werden, das Bundesgeld für Kofinanzierungen zu verwenden, um Bundes- oder EU-Förderprogramme zu nutzen. Mit dem heutigen Antrag der vier Fraktionen sind unsere Forderungen erfüllt. Wir sind dankbar für die Verhandlungen auf Augenhöhe.
Das Geld, das aus Berlin kommt, wird flexibel in den „Sachsenfonds“ eingespeist und darf in Folgejahre übertragen werden. So konnte das Parlament heute Geld für 2025 und 2026 „verteilen“. Als Linksfraktion sind wir sehr zufrieden, dass große Teil der ersten Tranche in die Krankenhausfinanzierung fließt. Zusammen mit der Ko-Finanzierung aus dem Transformationsfonds für die Krankenhäuser bekommen sie rund 200 Millionen Euro für die beiden Jahre. Auch die Universitätskliniken in Leipzig und Dresden erhalten Geld, und zwar nicht zulasten anderer Krankenhäuser. Zufrieden sind wir auch damit, dass die Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule Nardt sicher finanziert wird. Die Staatsregierung muss jetzt für eine schnelle Umsetzung sorgen.
Bundes-Sondervermögen in Sachsen
Der Landtag beschließt einen Antrag von vier Parteien.
Das Geld kommt aus dem Bundes-Sondervermögen.
Sachsen bekommt bis 2036 fast 5 Milliarden Euro.
2025 sind es 254 Millionen Euro.
Forderungen der Linken
Das Geld soll schnell investiert werden.
Die Länder sollen selbst entscheiden dürfen.
Hochschulmedizin, Sport und Kultur sollen Geld bekommen.
Wohnraum und Nahverkehr sollen gefördert werden.
Das Geld darf für Bundes- und EU-Programme genutzt werden.
Beschluss und Verteilung
Der Antrag erfüllt die Forderungen der Linken.
Das Geld fließt in den Sachsenfonds.
Es kann in Folgejahre übertragen werden.
Das Parlament verteilt Geld für 2025 und 2026.
Geld für Krankenhäuser
Ein großer Teil des Geldes geht an Krankenhäuser.
Sie bekommen rund 200 Millionen Euro für zwei Jahre.
Die Unikliniken in Leipzig und Dresden erhalten Geld.
Das Geld geht nicht zu Lasten anderer Krankenhäuser.
Weitere Förderungen
Die Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule Nardt bekommt Geld.
Die Staatsregierung soll die Umsetzung schnell machen.
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