Keine Entwarnung bei gefährlichen Infektionskrankheiten in Sachsen - Schutzimpfungen nutzen!

Auch 2025 ist es nicht gelungen, die Fallzahlen bei gefährlichen Infektionskrankheiten spürbar zu reduzieren. Sie liegen weiter auf hohem Niveau, teils waren sogar mehr Menschen betroffen als im Vorjahr - so gab es etwa tausend Borreliose-Fälle mehr als 2024. Auch bei Gürtelrose gab es einen deutlichen Anstieg und drei Todesfälle mehr.

Seit 2017 sind 35 Menschen in Sachsen an Tuberkulose, 28 an einer Hepatitis-Variante und 17 Menschen an Herpes zoster verstorben - und das ist nur eine Auswahl der meldepflichtigen, gefährlichen Infektionskrankheiten. Eine FSME-Erkrankung kann schwere Verläufe nehmen, ebenso wie Borreliose, die Folgeerkrankungen wie lebensgefährliche Herzmuskelentzündungen nach sich ziehen kann. Ich kann nur appellieren, verfügbare Schutzimpfungen zu nutzen - die Impfquote bei FSME ist im Freistaat mit nicht einmal 20 Prozent erschreckend niedrig, bei Gürtelrose liegt sie laut dem Robert-Koch-Institut nur bei etwa einem Drittel. Vor allem ältere Menschen sollten sich impfen lassen.

Schutzimpfungen schützen uns vor einer ganzen Reihe gefährlicher Infektionskrankheiten. Pocken wurden per Impfung ausgerottet, in Deutschland gilt dasselbe für Kinderlähmung. Viele weitere schwere Erkrankungen, darunter Masern, wurden durch Impfungen eingedämmt - in den USA können wir derzeit die tödlichen Folgen von Impfgegnerschaft beobachten. Wir können nur an alle Bürgerinnen und Bürger appellieren, Schutzimpfungen für sich selbst und ihre Kinder wahrzunehmen und sich bei Fragen und Zweifeln an das medizinische Personal zu wenden. Um die Nachfrage nach Beratung und Impfung zu decken, muss der Öffentliche Gesundheitsdienst ausgebaut werden. Die Staatsregierung muss zudem in Information und Aufklärung investieren. Das sollte eine Hauptaufgabe des neu zu schaffenden Landesgesundheitsamtes werden. Medizinische Fachfragen sollten nicht politisiert werden - für ihre Beantwortung sind Fachleute zuständig. Wir müssen wieder Vertrauen aufbauen, auch in Schutzimpfungen.

Gefährliche Infektionskrankheiten

Die Zahl der Krankheiten bleibt hoch.
2025 gab es mehr Fälle als 2024.
Borreliose-Fälle stiegen um 1000.
Gürtelrose-Fälle und Todesfälle stiegen.

Todesfälle in Sachsen

Seit 2017 starben 35 Menschen an Tuberkulose.
28 Menschen starben an Hepatitis.
17 Menschen starben an Herpes zoster.
Diese Krankheiten sind meldepflichtig.

Gefahren der Krankheiten

FSME kann schwer verlaufen.
Borreliose kann das Herz schädigen.
Schutzimpfungen helfen gegen diese Krankheiten.

Impfquote in Sachsen

Weniger als 20 Prozent sind gegen FSME geimpft.
Nur ein Drittel ist gegen Gürtelrose geimpft.
Vor allem ältere Menschen sollen sich impfen lassen.

Nutzen von Schutzimpfungen

Impfen schützt vor vielen Krankheiten.
Pocken sind durch Impfen ausgerottet.
Kinderlähmung gibt es in Deutschland kaum noch.
Masern sind durch Impfen weniger geworden.

Appell an die Menschen

Alle sollen sich und ihre Kinder impfen lassen.
Bei Fragen sollen Menschen zum Arzt gehen.
Der Öffentliche Gesundheitsdienst soll besser werden.

Aufgaben der Regierung

Die Regierung soll mehr informieren.
Ein neues Landesgesundheitsamt soll helfen.
Fachleute sollen medizinische Fragen beantworten.

Vertrauen in Impfungen

Wir müssen wieder Vertrauen in Impfungen haben.
Medizinische Fragen sollen nicht politisch sein.

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