Etwas mehr Sozial­wohnungen in Leipzig, Flaute in Dresden – alle Hebel nutzen, damit schneller gebaut wird!

2025 wurden in Sachsen 429 Sozialwohnungen mit Fördermitteln aus der Landesrichtlinie gebundener Mietwohnraum fertiggestellt, davon 392 in Leipzig und 29 in Dresden. 2024 waren 315 Sozialwohnungen gebaut worden, 154 in Leipzig und 108 in Dresden. Mit Großpösna wird erstmals eine Kleinstadt in die Förderung einbezogen. Dort wurde der Neubau von 20 Sozialwohnungen in Verantwortung des kommunalen Unternehmens vertraglich gebunden. Der Sozialwohnungsbau lahmt dennoch weiter.

Es ist nicht in Sicht, dass der Bedarf gedeckt werden kann. Es ist gut, dass es 2025 im Vergleich zum Vorjahr leicht aufwärts ging und vor allem kommunale und genossenschaftliche Eigentümer Sozialwohnungen errichten. Schließlich soll die Förderung nicht privaten Eigentümer eine soziale Zwischennutzung ermöglichen, sondern dauerhaft bezahlbaren Wohnraum schaffen. Darauf sind in Sachsen immer mehr Menschen angewiesen, auch außerhalb der Ballungszentren.

Wir fordern eine Offensive für den Sozialwohnungsbau und bessere Förderbedingungen. Die Entwicklung der Angebotsmieten und der Baupreise soll berücksichtigt werden. Zudem wollen wir die Mietpreis- und Belegungsbedingung verlängern und die Umwandlung von Sozial- in Eigentumswohnungen ausschließen. Sozialwohnungen sind kein Geschäftsmodell! Ihre Förderung kostet viel Geld. Infrastrukturministerin Regina Kraushaar deutet aber an, dass Sachsen die Bundesmittel 2026 womöglich nicht ausschöpfen könnte. Das wäre fahrlässig! Wohnen ist ein Menschenrecht, Wohnraum ein öffentliches Gut, der Markt richtet es nicht. Wir müssen alle finanziellen und fördertechnischen Hebel nutzen, um beim Sozialwohnungsbau voran zu kommen.

2025 standen in Sachsen etwa 65 Millionen Euro für die Errichtung von Sozialwohnungen zur Verfügung, davon 50 Millionen Euro aus Bundesmitteln. Der Freistaat hat mit 15 Millionen Euro kofinanziert, um die Bundesmittel abrufen zu können. Laut dem Infrastrukturministerium könnten die Bundeszuwendungen erheblich steigen – um fast 25 Millionen Euro im Jahr 2026, um 74,7 Millionen 2027 und 99,6 Millionen Euro in den Folgejahren. Die Länder müssen künftig allerdings einen Kofinanzierungsanteil von 40 statt 30 Prozent bereitstellen, damit ihr Anspruch nicht verfällt. Dafür wird sich die Linksfraktion in den Haushaltsverhandlungen einsetzen.

In Leipzig sind damit insgesamt 1.785 und in Dresden 777 Sozialwohnungen entstanden, seitdem der Freistaat 2017 begonnen hat, den Sozialwohnungsbau zu fördern. Der Bedarf ist um ein Vielfaches größer. Ende 2025 gab es in Sachsen 14.316 Sozialwohnungen, davon knapp 11.000 in Dresden. Doppelt so viele – 28.331 – werden nach Meldung der Kommunen bis 2032 benötigt.

Sozialwohnungen in Sachsen

2025 wurden in Sachsen 429 Sozialwohnungen gebaut.
392 davon sind in Leipzig.
29 Sozialwohnungen sind in Dresden fertig.
2024 waren es 315 Sozialwohnungen.
154 in Leipzig und 108 in Dresden.

Neue Förderung in Kleinstadt

Großpösna ist neu in der Förderung.
Dort baut die Stadt 20 Sozialwohnungen.
Das macht ein städtisches Unternehmen.
Der Bau von Sozialwohnungen geht langsam voran.

Bedarf an Sozialwohnungen

Der Bedarf an Sozialwohnungen ist groß.
Er wird nicht gedeckt.
2025 wurden mehr Sozialwohnungen gebaut als 2024.
Vor allem Städte und Wohnungs-Genossenschaften bauen Sozialwohnungen.
Private Eigentümer sollen keine Sozialwohnungen bauen.

Forderungen für mehr Sozialwohnungen

Wir wollen mehr Sozialwohnungen bauen.
Die Förderung soll besser werden.
Mieten und Baupreise sollen beachtet werden.
Sozialwohnungen sollen lange bezahlbar bleiben.
Sozialwohnungen dürfen nicht zu Eigentumswohnungen werden.

Sozialwohnungen sind kein Geschäftsmodell.
Die Förderung kostet viel Geld.
Ministerin Kraushaar sagt, Sachsen könnte 2026 Bundesgeld nicht ganz nutzen.
Das wäre schlecht.
Wohnen ist ein Menschenrecht und wichtig für alle.

Geld für Sozialwohnungen

2025 gab es 65 Millionen Euro für Sozialwohnungen in Sachsen.
50 Millionen Euro kommen vom Bund.
15 Millionen Euro gibt der Freistaat dazu.
Der Bund will mehr Geld geben.
2026 bis 2027 steigt das Geld auf fast 100 Millionen Euro.

Die Länder müssen mehr Geld selbst geben.
Sie müssen 40 Prozent geben statt 30 Prozent.
Die Linksfraktion will das Geld sichern.

Sozialwohnungen in Leipzig und Dresden

Seit 2017 sind 1.785 Sozialwohnungen in Leipzig gebaut.
In Dresden sind es 777 Sozialwohnungen.
Der Bedarf ist viel größer.
Ende 2025 gab es 14.316 Sozialwohnungen in Sachsen.
Knapp 11.000 davon sind in Dresden.

Bis 2032 brauchen die Städte 28.331 Sozialwohnungen.
Das sind doppelt so viele wie jetzt.

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