Das Schulsystem funktioniert, weil Menschen dauerhaft mehr leisten als sie leisten können - schnell entlasten!
Kultusminister Conrad Clemens (CDU) hat im Landtag eine Fachregierungserklärung mit dem Titel „Sachsens Schulen zukunftssicher machen“ abgegeben. Dazu ist einiges anzumerken.
Das Schulsystem funktioniert vor allem deshalb, weil Menschen dauerhaft mehr leisten als sie leisten können. Dafür gebührt ihnen Respekt, aber der trägt kein System. Zahlen erzählen nichts von der Lehrerin, die zwischen Schulen pendelt, nichts von der Klasse, die ihre Bezugsperson verliert, nichts vom Vertrauensverlust. Es steht viel auf dem Papier, aber im Alltag kommt kaum etwas an.
Moderne Unterrichtskonzepte haben es schwer, die Entlastung durch Fachpersonal kommt kaum voran. Die Folge sind hohe Abbruchquoten in der Schule und im Lehramtsstudium. Praxis im Lehramtsstudium, Entlastung durch Verwaltungsassistenz, Schulsozialarbeit, Medienkompetenz, Kinderschutz, Demokratiebildung - all das kommt immer noch zu kurz. Auch Bildungsgerechtigkeit fehlt, obwohl der Kultusminister leise Zweifel am frühen Aussortieren nach der vierten Klasse sät. Der Volksantrag für die Gemeinschaftsschule ist sieben Jahre her, längeres gemeinsames Lernen trotzdem eine Ausnahme - auch das wollen wir ändern. Jedes Kind soll alles erreichen können!
In den Klassen sitzen Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen. Manche verstehen kaum ein Wort - und gelten als ,integriert‘, weil das DAZ-System (Deutsch als Zweitsprache) nicht an tatsächlichen Sprachkenntnissen ausgerichtet ist. In den Klassen sitzen Kinder, die Unterstützung brauchen, etwa durch Schulbegleitung. Eltern und Lehrkräfte arbeiten sich durch bürokratische Verfahren und am Ende landet auch das wieder bei der Lehrkraft. Wir haben uns daran gewöhnt, dass Schule alles leisten soll: Bildung, Erziehung, Integration, Demokratievermittlung, Konfliktlösung, Verwaltungsaufgaben - und neuerdings die Durchsetzung des Handyverbots.
Gleichzeitig fehlt Geld für Ganztagsbetreuung, Schulsozialarbeit, das Schulbudget. Was allerdings steigt, ist die Zahl rechtsextremer Vorfälle an Schulen: 2025 wurden 245 Fälle gemeldet, plus Dunkelziffer. Es ist höchste Zeit für mutige Schritte, die alle Beteiligten entlasten.
Er will die Schulen sicher für die Zukunft machen.
Probleme im Schulsystem
Lehrer und Lehrerinnen arbeiten zu viel.
Sie pendeln zwischen Schulen und haben wenig Zeit für Kinder.
Kinder verlieren wichtige Bezugspersonen.
Vertrauen geht verloren.
Moderne Unterrichts-Ideen kommen schwer voran.
Fach-Personal hilft kaum bei der Entlastung.
Viele Schüler und Studenten hören die Schule oder das Studium auf.
Wichtige Themen fehlen im Studium und in der Schule.
Zum Beispiel Schul-Sozial-Arbeit und Medien-Wissen.
Auch Kinderschutz und Demokratie-Bildung sind zu wenig da.
Bildungs-Gerechtigkeit fehlt.
Kinder werden zu früh getrennt.
Der Kultusminister zweifelt daran.
Längeres gemeinsames Lernen ist selten.
Das wollen wir ändern.
Kinder mit verschiedenen Bedürfnissen
Kinder in der Klasse sind verschieden.
Manche sprechen kaum Deutsch.
Das System für Deutsch als Zweit-Sprache passt nicht gut.
Kinder brauchen oft Hilfe, zum Beispiel Schul-Begleitung.
Eltern und Lehrer kämpfen mit viel Bürokratie.
Am Ende bleibt die Arbeit bei den Lehrern.
Schule soll viele Aufgaben machen.
Zum Beispiel Bildung, Erziehung und Integration.
Auch Demokratie lernen und Konflikte lösen.
Lehrer müssen auch Verwaltungs-Aufgaben machen.
Neu ist das Handy-Verbot in der Schule.
Fehlendes Geld und Probleme
Es fehlt Geld für Ganztags-Betreuung und Schul-Sozial-Arbeit.
Das Schul-Budget ist zu klein.
Die Zahl der rechtsextremen Vorfälle steigt.
Im Jahr 2025 gab es 245 gemeldete Fälle.
Es gibt noch mehr Fälle, die nicht gemeldet sind.
Es ist Zeit für mutige Schritte.
Alle Beteiligten sollen entlastet werden.
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