Bomben schaffen keinen Frieden - Abschiebungen in die Kriegsgebiete des Nahen Ostens stoppen

Als wir bei der letzten Landtagssitzung einen Abschiebestopp für Menschen aus dem Iran forderten, mahnten wir bereits, dass Trump und Netanjahu den Iran angreifen könnten. Nachdem das Regime erst vor wenigen Wochen erneut tausende Menschen ermordete, fallen nun Bomben auf die Zivilbevölkerung. In Israel müssen die Menschen immer wieder Schutz in Bunkern suchen.

 

Es sollte selbstverständlich sein, alle landesrechtlichen Möglichkeiten zu nutzen, um die in Sachsen lebenden Iranerinnen und Iraner zu schützen. Das Mindeste wäre ein sofortiger Abschiebestopp in die Länder der Region. Erst in der vergangenen Woche wurden 20 Menschen vom Flughafen Halle/Leipzig ins Nachbarland Afghanistan abgeschoben und dem Terrorregime der Taliban ausgeliefert, während sich ein Krieg mit Pakistan entwickelt. Regierungen sind der Menschlichkeit verpflichtet!

Viele Menschen im Iran sind froh darüber, dass das Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet wurde. Unter seiner Führung war das Leben von Gewalt, Repression und Zensur geprägt. Chameneis Tod bedeutet jedoch noch lange keinen Wechsel der politischen Führung des Landes. Freiheit lässt sich nicht herbeibomben. Vielmehr droht ein Bürgerkrieg. Die Leidtragenden sind wie immer vor allem Menschen, die für nichts von alledem verantwortlich sind. Bei Angriffen auf eine Schule sollen 148 Mädchen getötet worden sein. Das Blutvergießen muss enden!

Bomben schaffen keinen Frieden

Bomben bringen keinen Frieden.
Sie töten Menschen.
Viele Menschen leiden darunter.

Abschiebungen stoppen

Wir fordern einen Abschiebestopp.
Menschen aus dem Iran sollen bleiben.
Sie leben in Sachsen.
Sie brauchen Schutz.

Letzte Woche schickten Behörden 20 Menschen nach Afghanistan.
Dort herrscht Krieg.
Die Taliban sind dort an der Macht.
Diese Menschen sind in Gefahr.

Kriegsgefahr im Nahen Osten

Im Iran gab es viele Gewalt und Zensur.
Das Staatsoberhaupt Ali Chamenei ist tot.
Viele Menschen sind froh darüber.
Das bedeutet aber keinen Frieden.

Es droht ein Bürgerkrieg.
Viele Menschen leiden darunter.
Bei einem Angriff auf eine Schule starben 148 Mädchen.
Das Blutvergießen muss aufhören.

Diesen Beitrag teilen!

Zurück

Du hast Fragen
oder möchtest einfach reden?

Fraktion Die Linke
im Sächsischen Landtag

Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden

Telefon 0351 4935800
E-Mail

Zum Kontaktformular

Oder schreibe uns auf unseren Social-Kanälen:

Schließen

KONTAKT

Fraktion Die Linke
im Sächsischen Landtag

Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden

Telefon 0351 4935800
E-Mail

Hier geht es zum Kontakt