Tillichs „Ausbildungspflicht“ führt in die Irre


Sachsen leidet seit Jahren unter den Folgen des verweigerten Rechts auf Ausbildung. Nun fordert Tillich plötzlich eine Ausbildungspflicht.
Lange wurde Jugendlichen de facto das Recht auf Ausbildung verwehrt, weshalb Tausende das Land verließen. Nun verschärft sich im Niedriglohnland Sachsen der Fachkräftemangel, und infolge der demografischen Entwicklung bleiben zahlreiche Lehrstellen unbesetzt. Gleichzeitig ist der Freistaat mit einer Schulabbrecher-Quote von über 10 % Negativrekordhalter.
Eine Ausbildungspflicht wäre mit den Grundprinzipien einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung unvereinbar! Stattdessen muss Sachsen von seinem Niedriglohn-Image befreit und die Niedriglohnstrategie die Staatsregierung beendet werden. Zudem sind wirkungsvolle Maßnahmen zur Senkung der Schulabbrecher-Quote notwendig, womit sich die Zahl potenzieller Auszubildender erhöhen würde. So könnten junge Menschen in Sachsen ihre Potentiale ausschöpfen.







Veröffentlicht am
17:46:09 11.02.2014

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