Diskurse ermöglichen: Militärforschung transparent machen!


An sächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen laufen derzeit Forschungsprojekte in Millionenumfang, die direkt militärischen Zwecken dienen und von nicht-zivilen Mittelgebern finanziert werden. Allein das US-Verteidigungsministerium hat seit 2000 knapp 1,5 Millionen Euro bereitgestellt.

Die Freiheit der Wissenschaft verlangt, dass Wissenschaftler selbst darüber entscheiden können, woran geforscht werden soll. Allerdings ist die ethische Vertretbarkeit mancher Forschungszwecke zweifelhaft. Über sie bedarf es eines nicht nur hochschulöffentlichen Diskurses – schließlich müssen die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler diese Projekte, die die Infrastruktur öffentlicher Bildungseinrichtungen nutzen, unfreiwillig kofinanzieren.

Die Staatsregierung muss für Transparenz sorgen, alle Auftrag- und Geldgeber müssen bekannt sein. Dann könnten sich hochschuleigene Ethikkommissionen mit der Legitimität von Forschungsprojekten befassen.








Veröffentlicht am
17:48:13 14.01.2014

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