Tillich vertritt beim Mindestlohn nicht Sachsen


Eine Umfrage der „Sächsischen Zeitung“ zeigt: Eine klare Mehrheit der Sachsen ist für den Mindestlohn. Doch Ministerpräsident Tillich steht bei Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns weiter auf der Bremse und war in den Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene gegen eine Einführung. Wir fordern: 8,50 Euro pro Stunde muss die Politik als Minimum festlegen, denn dies ist der Lohn, ab dem sich Arbeit zu „lohnen“ beginnt. Ein Alleinstehender kommt ab diesem Lohn ohne Gang zum Amt aus – im Unterschied zu den über hunderttausend „Aufstockern“ allein in Sachsen, die von ihrem Lohn nicht leben können. Deshalb darf es bei diesem Minimum gerade im Niedriglohnland Sachsen keine regionalen Abschläge geben, die Herr Tillich aber will. Erst ab etwa zehn Euro Stundenlohn führt die Arbeit zu einer Rente, die oberhalb der derzeitigen Altersgrundsicherung liegt. Dafür muss ein sächsischer Ministerpräsident in Berlin streiten!











Veröffentlicht am
15:03:13 29.11.2013

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