Wir haken nach: Gab es Spitzel vom Staatsschutz in der Nazi-Szene?


Der Untersuchungsausschuss „Neonazistische Terrornetzwerke in Sachsen“ offenbarte, das der Staatsschutz offenbar doch mit Spitzeln in der Neonazi-Szene operiert hat. Es gibt sogar den Verdacht, dass ein Sturm-34-Gründungsmitglied ein V-Mann war. Laut Zeugenaussagen zeichnen sich zwei Tatsachen aus dem U-Ausschuss ab: Zum einen gab es zu Beginn des Jahrtausends mindestens drei V-Leute vom Berliner Landeskriminalamt, die in Sachsen agierten. Es ist schwer vorstellbar, dass die sächsischen Behörden davon nichts wussten – zumal man dadurch das Verbot, eigene Spitzel zu führen, umgehen konnte.  Zum anderen offenbarte die Vernehmung des Staatsschutzleiters der Polizeidirektion Chemnitz, dass zumindest in einem Fall doch ein Informant geführt worden sei. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich dabei um ein Gründungsmitglied der als kriminelle Vereinigung verbotenen Gruppe „Sturm 34“ aus dem Raum Mittelsachsen.











Veröffentlicht am
15:02:30 27.11.2013

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