Konsequenzen aus der Hochwasserkatastrophe ziehen


Wir brauchen eine zügige und unbürokratische Hilfe für die Betroffenen, eine auskömmliche Unterstützung durch den Bund und den Schutz betroffener Kommunen vor nicht tragbaren finanziellen Lasten. Es muss auch geklärt werden, ob aus der Flutkatastrophe 2002 und den Extremhochwassern von 2006 und 2010 die richtigen Konsequenzen gezogen wurden. Dabei ist zu untersuchen, warum ein Teil der erforderlichen Hochwasserschutzmaßnahmen wieder gestoppt oder sogar „rückabgewickelt“ worden sind. Seit 2002 wurden 47 Hochwasser-Schutzkonzepte für die 3.000 km sächsischen Gewässer I. Ordnung, die sich in der Verantwortung des Freistaates befinden, erstellt. Für die 12.000 km kommunaler Fließgewässer II. Ordnung waren es nur 30. Eine Zusammenarbeit zwischen den Verantwortungsträgern gibt es bis heute nicht. Das muss sich ändern! Die Verantwortung für Deiche, Talsperren, Rückhaltebecken und Gewässerpflege im Hochwasserschutz ist in eine Hand zu geben!







Veröffentlicht am
12:15:28 19.06.2013

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