Bildungshochburg Sachsen bröckelt


Bis 2016 fallen mindestens 3.500 Lehrerstellen altersbedingt weg. Statt die Abwanderung heimischer Absolventen durch ordentliche Angebote zu verhindern, hofft das Kultusministerium auf „Import“ von Pädagogen aus Bayern zur Abwendung eines dramatischen Lehrermangels. Die Stimmung unter sächsischen Lehramtsstudenten und Lehrern wird laut Gewerkschaften zunehmend schlechter, weil sie sich in der schwarz-gelben Politik nicht berücksichtigt fühlen.

Selbst Bildungspolitiker Colditz(CDU) stellte fest, dass mit der bisherigen Bildungspolitik die „Wähler betrogen werden und das Schulsystem an die Wand gefahren wird“. Eine fraktionsübergreifende Initiative muss umgehend den Lehrermangel stoppen, wenn der Bildungsstandort Sachsen erhalten werden soll. Wir fordern ein Konzept zur Förderung der Ausbildung von Lehrern. Zusätzlich muss auch eine angemessene Entlohnung aller in Sachsen arbeitenden Lehrer gestellt werden, um qualifizierte Fachkräfte im Land zu halten.







Veröffentlicht am
17:52:19 24.02.2012

Autor
LinksAdmin




Login
Contrexx