Geschönte Statistiken helfen nicht gegen Lehrermangel!
Der Lehrermangel ist ein Grundproblem der sächsischen Bildungspolitik. Die CDU streitet bereits offen über diese Problematik. Das ist gut, denn nur so kann die Politik des Totschweigens und Aussitzens beendet werden. Wenn jetzt nicht gehandelt wird, droht spätestens 2030 der Bildungsnotstand.
Unterrichtsausfall ist ein Symptom des Lehrermangels. Der Kultusminister versucht, auch ihn kleinzureden: 2010/11 seien lediglich 3,9 % des Stunden ausgefallen. Die Dunkelziffer ist aber viel höher – das sieht auch der Sächsische Lehrerverband so. Denn das Ministerium wertet auch Unterrichtsstunden als „fachgerecht vertreten“, in denen kein Pädagoge anwesend war oder ein Lehrer gleichzeitig zwei Klassen betreute. Ebenso als „nicht ausgefallen“ gelten Stunden, in denen Hausarbeit stattfand oder Ein-Euro-Jobber und Schülerlotsen „unterrichteten“.
DIE LINKE fordert eine ehrliche Ausfallstatistik und ein konsequentes Vorgehen gegen Lehrermangel!

Veröffentlicht am
12:37:41 02.12.2011
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