Töricht und teuer: Schwarz-Gelb auf Werbefeldzug


Demnächst soll eine breite Werbekampagne der Staatsregierung den schönen Schein erwecken, dass Sachsen das „Musterland des Ostens“ sei. Ein Blick auf die Realität im Land lässt derartige Übertreibungen freilich als das erscheinen, was sie sind: Lächerlich und unbegründet.
 
Gar nicht lächerlich sind allerdings die Kosten der Kampagne. Ganze 32 Millionen Euro will die Staatskanzlei investieren, um das Image Sachsens aufzupolieren. Dreist: In den Jahren 2013 und 2014 soll besonders viel Steuergeld in die Aktion gesteckt werden – offenbar  hofft die Staatsregierung, so eine Wahlschlappe verhindern zu können.
 
Die wäre allerdings wohlverdient, haben CDU und FDP doch bei Bildung und Sozialem besonders hart gekürzt. Außerdem dürfte nun klar sein, dass den Schwarz-Gelben die Außenwirkung des Freistaates wichtiger ist als seine Bevölkerung. Denn mit dem Geld für die Werbekampagne hätte zum Beispiel das kostenlose Vorschuljahr gerettet werden können.






Veröffentlicht am
16:36:02 04.11.2011

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LinksAdmin




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