WANDERAUSSTELLUNG
 
 
Länger gemeinsam lernen: Eine Schule für alle
 
 
Im internationalen Vergleich weist das gegliederte Schulwesen in Deutschland einen erheblichen Leistungsnachteil auf. Vergleichsstudien belegen, dass das gegliederte Bildungssystem die Schülerinnen und Schüler nicht nach individueller Leistung fördert, sondern nach sozialer Herkunft sortiert. Heranwachsenden werden in der Schule nicht die gleichen Bildungschancen gewährt, obwohl das im Schulgesetz des Freistaates Sachsen verankert ist.
 
Internationale Vergleichsstudien zeigen aber auch, wie die Bildungschancen aller Schülerinnen und Schüler mit Erfolg gesichert werden können. Dies geschieht durch langes gemeinsames Lernen in einem einheitlichen Schultyp. Dass eine breite Beteiligung an gymnasialer Bildung sich negativ auf die Qualität höherer Bildung auswirke, ist eine Behauptung, die ins Reich der Märchen gehört.
Im Gegenteil: In vielen Ländern, in denen gemeinsam bis zur 9. oder 10. Klasse gelernt wird, werden deutlich bessere Leistungen erzielt als in einem gegliederten Schulwesen. Dazu kommen in »Einer Schule für alle« als zwei pädagogische Grundprinzipien: die Anerkennung der Vielfalt und die Soli darität aller miteinander.
 
Mit der gleichnamigen Ausstellung »Eine Schule für alle« wollen wir dieses Konzept bekannt machen. Anhand von Beispielen und Modellvorhaben aus der Schulpraxis im Freistaat Sachsen werden Wege und Möglichkeiten aufgezeigt, wie eine demokratische und moderne Schule geplant und realisiert werden kann.
 
 
Praxisbeispiele der Ausstellung „Eine Schule für alle“:
 
Gemeinschaftsschulen:
» Schulprojekt Geithain
» Nachbarschaftsschule Leipzig
» Schulmodell Chemnitz
» 26. Grundschule Dresden-Pieschen
 
Ganztagsschule / Ganztagsangebote:
» Rudolf-Hildebrandt-Gymnasium Markkleeberg,
» 75. Grundschule Dresden-Leutewitz
 
 
 
 

Die Ausstellung „Eine Schule für alle" ist als kostenfreie Leihgabe konzipiert, die interessierte Bildungsträger, Verbände und Vereine bei Übernahme der entstehenden Transport- und Ausstellungskosten erhalten können.

Die Ausstellung beinhaltet:
» 14 Tafeln im Format 1m x 2m
» Begleitflyer zur Ausstellung

 

Interessenten wenden sich bitte an die
Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag,
Jochen Mattern,

Bernhard-von-Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden,
Telefon +49 (0)351 493-5857, Fax: +49 (0)351 4935460,
E-Mail: jochen.mattern[at]slt.sachsen.de

 
 
 



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